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#ichwars: YouTuber über Mobbing

„Ich war´s“: Direkt in die Kamera und ohne Umschweife berichten bekannte YouTuber von ihren ganz persönlichen Erfahrungen mit Mobbing – als Täter, als Opfer und als Zuschauer. Produziert wurde die Kampagne von der Berliner Produktionsfirma Streamwerke („Problemzone“, funk) im Auftrag der EU-Initiative klicksafe (Redaktion: Dilek Ataly, Stephan Tarnow/planpunkt).  Mit dabei sind Jonas vom gleichnamigen Kanal, Lisa (Foto) von „ItsColeslaw”, Robin vom Kanal „RobBubble”, Maike Nissen vom Kanal „Vegas Films” und Mirko Drotschmann vom Kanal „MrWissen2go”. Ihre Erfahrungen zeigen, wie schnell man beispielsweise vom Opfer zum Zuschauer und auch zum Täter werden kann. Deshalb am Ende der klare Aufruf an uns alle: „Hinsehen, hinhören und Mund aufmachen“, wenn wir eine klare Mobbing-Situation wahrnehmen.

Wieso „Ich war´s“?
(Cyber)Mobbing ist weit verbreitet und hat oft schlimme, langfristige Folgen für die Betroffenen. Es findet in der Schule statt, geht online weiter und ist damit dauerhaft präsent. Jeder kennt es, wenn auch aus unterschiedlichen Perspektiven. Was vielen nicht klar ist: Mobbing ist quasi ein Fehler im System. Es gibt nicht nur einzelne „Täter” und „Opfer”, sondern vor allem richtig viele „Zuschauer“ (Bystander) – diejenigen, die wissen, dass jemand gemobbt wird, aber nichts machen. Doch gerade die (!) haben die Macht, die Negativspirale aufzuhalten. Anstatt das Mobbing zu tolerieren und damit Teil des Problems zu werden. Denn niemand hat es verdient, gemobbt zu werden.