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Safer Internet Day – #lauteralshass Aktionstag voller Erfolg

Bundespräsident Steinmeier besucht Krefeld
Bundespräsident Steinmeier besucht Krefeld
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Bundespräsident Steinmeier besucht Krefeld

Gemeinsam #lauteralshass mit Faisal Kawusi uvm.

Am Safer Internet Day am 5. Februar 2019 fanden bundesweit Aktionen gegen Hass im Netz statt. Die EU-Initiative klicksafe hatte zu der Mitmachaktion #lauteralshass aufgerufen. In Deutschland koordiniert klicksafe alle Aktivitäten zum Safer Internet Day.

Zusammen mit den prominenten Unterstützern Afrob (Rapper), Eko Fresh (Rapper), Patrick Mölleken (Schauspieler), Faisal Kawusi (Comedian), Jeannine Michaelsen (Moderatorin) und den Youtuberinnen Hazel Ly und Silvi Carlsson setzten die Schülerinnen und Schüler der Werner-von-Siemens Realschule in Düsseldorf ein Zeichen gegen Hass im Netz!

„Hass im Netz ist Gewalt gegen Demokratie“, sagt Dr. Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW. „Wenn Medien aus Furcht vor Shitstorms kritische Themen nicht mehr aufgreifen oder ihre Kommentarforen wegen zu vieler extremer Meinungen schließen müssen, gibt es keinen öffentlichen Diskurs mehr. Das betrifft jeden. Laut unserer aktuellen forsa-Studie zum Thema „Hate Speech“ verzichten viele Menschen online auf Meinungsäußerungen, weil sie Angst vor Hasskommentaren haben. Zum Safer Internet Day 2019 setzen wir deshalb ein Zeichen gegen Hass im Netz. Die breite Unterstützung, die wir für die Aktion #lauteralshass bekommen, zeigt: Eine große Mehrheit wünscht sich ein faires Miteinander im Internet.“

Auch Staatsministerin Dorothee Bär MdB, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, unterstützt die klicksafe-Aktion #lauteralshass: „Im Netz verbreiten sich Nachrichten rasend schnell. Das gilt leider auch für Fake News und Hassbotschaften. Menschen, die online lautstark hetzen und beleidigen, sind in der Minderheit. Doch wir dürfen ihnen das Feld nicht überlassen. Deshalb unterstütze ich in meiner Funktion als Staatsministerin im Bundeskanzleramt und Beauftragte der Bundesregierung internationaler Ebene zeichnet seitdem das Europäische Netzwerk INSAFE für die Durchführung des Safer Internet Days verantwortlich. Die diesjährige Botschaft richtet sich direkt an die Internetnutzerinnen und Internetnutzer: „Together for a better internet“ lautet das Motto. In Deutschland wird die Initiative klicksafe gemeinsam von der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) Rheinland-Pfalz (Koordination) und der Landesanstalt für Medien NRW umgesetzt.

Fotos: klicksafe/ Marcel Kusch

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#lauteralshass/ Safer Internet Day 2019

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 Safer Internet Day am 5.2.2019

Am 5. Februar findet die zentrale klicksafe-Veranstaltung zum SID in Deutschland erstmals in einer Schule in NRW statt (Düsseldorf, Werner-von-Siemens Realschule. Der jährliche internationale Safer Internet Day: Unter dem Motto Together for a better internet” ruft die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema Internetsicherheit auf.

Safer Internet Day 2019: #lauteralshass

Hass im Netz geht uns alle an! Und jeder kann etwas dagegen tun. Darum ruft die EU-Initiative klicksafe unter dem Hashtag #lauteralshass dazu auf, am Safer Internet Day am 5. Februar ein Zeichen gegen Hate Speech zu setzen. #lauteralshass heißt auch die neue klicksafe-Videoreihe. Hier zeigen bekannte YouTuberinnen und YouTuber, warum sie sich von Hatern nicht einschüchtern lassen. Tipps und weitere Informationen bietet klicksafe mit umfassendem Begleitmaterial zum Thema „Hass im Netz“, das auch im Unterricht zum Einsatz kommen kann.

Hasskommentare und Beleidigungen sind in vielen Social-Media-Plattformen wie YouTube und Twitter weit verbreitet. In einer forsa-Studie der Landesanstalt für Medien NRW aus 2018 gibt die überwiegende Mehrheit der Befragten (78%) an, bereits selber Erfahrungen mit Hass im Netz gemacht zu haben. Am häufigsten werden Jugendliche mit dem Thema konfrontiert, so die Ergebnisse der seit 2016 jährlich durchgeführten repräsentativen Umfrage. Besonders bedenklich: Rund jeder Dritte (34%) gibt an, dass ihn Hasskommentare verängstigen. Für viele ist die „Beleidigungskultur“ im Internet ein Grund, online auf eigene Meinungsäußerungen zu verzichten. Sie befürchten, selbst angegriffen und beleidigt zu werden.

Schulen machen mit bei #lauteralshass
Mit der Aktion #lauteralshass geht klicksafe das Thema aktiv an: Gemeinsam mit der Peer Education Initiative Medienscouts NRW ruft klicksafe Schülerinnen und Schüler auf, sich beim Safer Internet Day mit eigenen Beiträgen an der #lauteralshass-Aktion zu beteiligen. Jeder kann mitmachen – ob mit Social-Media-Post, einem Plakat oder einer selbst ausgedachten „lautstarken“ Aktion. Mehr Infos, wann, wie und wo man sich bei #lauteralshass beteiligen kann, gibt es unter www.klicksafe.de/lauteralshass (u. a. #lauteralshass-Aktionslogo mit Megafon als Vorlage für Fotos und Videos zum Ausdrucken, Ausschneiden und Posten).

Eigene Aktionen zum Safer Internet Day bei klicksafe anmelden
klicksafe.de veröffentlicht alle geplanten Initiativen und Projekte zum Safer Internet Day. Laufend aktuelle Informationen gibt es unter www.klicksafe.de/sid. Hier können sich Interessierte auch für den Newsletter zum Safer Internet Day registrieren und erhalten so alle wichtigen Informationen.

Foto: klicksafe/ Marcel Kusch

Agentur

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Nach einem erfolgreichen ZDF Pressetag am 15. Januar in Köln mit 10 Protagonisten und zahlreichen Journalisten waren auch wir sichtlich happy!

 

Foto: planpunkt

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Goldene Kamera 2019 für “Aufbruch in die Freiheit” und Anna Schudt

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Das Emazipationsdrama “Aufbruch in die Freiheit” setzte sich bei der Wahl zur GOLDENEN KAMERA 2019 in der Kategorie “Bester Fernsehfilm” gegen “Macht euch keine Sorgen” und “Schöne heile Welt” durch. “Gekonnt verbindet der Film das private Drama mit der Frauenbewegung der 1970er. Die originale Sprache und eine fantastisch punktgenaue Ausstattung lassen den Zeitgeist aufleben, den die Schauspieler brillant interpretieren”, so die Jury-Begründung.

Auch Anna Schudt gewann die GOLDENE KAMERA in der Kategorie “Beste Schauspielerin” für ihre Rolle als Erika Gerlach. “Ich bin so stolz auf diesen Film”, sagte die sich in der Kategorie gegen Paula Beer und Rosalie Thomass durchsetzte.


Foto: Eventpress/ Goldenen Kamera

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Tatort Köln – Gegen den Strom (AT)

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Ein neuer Tatort aus Köln wird derzeit gedreht: In „Gegen den Strom“ (AT) geht es um die Aufklärung des Mordfalls eines Schülers. Am 28.11. fand dazu ein Pressetermin in Leverkusen statt.

 Der 17-jährige Jan fehlt in der letzten Klausur vor dem Abitur. Das ist absolut untypisch für ihn. Deswegen macht sich seine Biologielehrerin Frau Wessel Sorgen. Parallel wird an einem See-Ufer bei Köln die Leiche eines Jungen gefunden.  Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) beginnen ihre Ermittlungen. Nachdem Frau Wessel ein Foto des Toten sofort identifizieren kann, kommt es jedoch zu einer unerwarteten Behinderung: Die anderen Kursteilnehmer des Biologiekurses wollen mit der Polizei nicht kooperieren. Kurz nach der Befragung der Schüler landet ein Video von Freddy Schenk (Dietmar Bär) im Internet, das ihn zu einer Erklärung zwingt…

Mit im Einsatz sind Joe Bausch als Rechtsmediziner Dr. Joseph Roth und Roland Riebeling als Norbert Jütte, Assistent von Ballauf und Schenk. In weiteren Gastrollen sind zu sehen: Moritz Jahn („Dark“, „Morgen hör ich auf“), Emma Drogunova („Der Trafikant“, „Toter Winkel“), Justus Johanssen („Arthurs Gesetz“, „Mitten in Deutschland: NSU – Die Täter“), Thomas Prenn („Tatort – Damian“, „Der namenlose Tag“), Karim Düzgün Günes („Stralsund“, „Wuff – Folge dem Hund“), Nicole Johannhanwahr („Der Staat gegen Fritz Bauer“, „Unser Kind“), Husam Chadat („Tatort – Der Turm“, „Brüder“) u.v.a.

„Gegen den Strom“ (AT) ist eine Produktion der Bavaria Fiction (Niederlassung Köln, Produzentin: Sonja Goslicki) im Auftrag des Westdeutschen Rundfunks Köln (Redaktion: Götz Bolten). Die Dreharbeiten laufen bis zum 14. Dezember 2018. Der Sendetermin steht noch nicht fest

 

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Interviewtag mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel

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Gemeinsam vor der Kamera – Andrea Sawatzki und Christian Berkel sind im echten Leben ein Ehepaar und spielen nun auch im ARD-Degeto Film “Scheidung für Anfänger” eines. Das Filmpaar ist allerdings nicht so glücklich wie das wirkliche…

Beim Interviewtag in Berlin haben die beiden über ihren gemeinsamen Film erzählt – kommende gemeinsame Filmprojekte nicht ausgeschlossen. Die Komödie “Scheidung für Anfänger” ist im Januar 2019 in Das Erste zu sehen.

Interview mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel aus der Pressemappe zu “Scheidung für Anfänger”:

In „Scheidung für Anfänger“ spielen Sie gemeinsam ein Paar, das sich scheiden lassen will.
Eine besondere Herausforderung?A. S.: Für mich war es das, weil ich noch nie daran gedacht habe, mich von Christian scheiden zu lassen.
C. B.: Das ist ja das Tolle an Komödien: lachend dahinzugehen, wo es eigentlich weh tut.

Sie beide spielen ein Paar, das sich nach Jahren auseinandergelebt hat.
Was kann ein Paar für eine gute Ehe tun?
C. B.: Auf den Anderen neugierig sein.
A. S.: Man darf sich nicht darauf verlassen, dass eine gute Ehe von allein funktioniert.

Im Film spürt Hund Carlo, wenn Herrchen und Frauchen sich streiten.
Sie haben selbst Hunde. Welche Eigenarten haben die so? A. S.: Sie haben ein gutes Gespür für menschliche Schwächen. Wenn es bei uns
Diskussionen gibt, verziehen sie sich in ihre Ecke und setzen ihre Tarnkappen auf.
C. B.: Unsere Dogge Gustav ist prinzipiell um Ausgleich bemüht. Der Frops (Mischung aus franz. Bulldogge und Mops) kennt nur den Angriff, ein cleverer Dickschädel.

Sie Innenausstatterin, er Architekt. Welchen Vorteil hat es, wenn Ehepartner den selben oder einen
ähnlichen Beruf ausüben? Was sind die Schwierigkeiten?
A. S.: Man kann die Sorgen und Nöte des Partners besser verstehen.
C. B.: Der Nachteil ist, man kann sich gegenseitig nichts vormachen. Der Satz „Du weißt ja gar nicht, wie anstrengend das ist“ greift nicht.

Gemeinsam als Paar vor der Kamera: Fortsetzung folgt?
C. B.: Sieht ganz danach aus.
A. S.: Gute Geister arbeiten dran.

Foto: planpunkt

Agentur

Out of office

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Beim diesjährigen Hofflohmarkt in Sülz hat jeder von uns bei sich zu Hause mal so richtig aussortiert…. das Ergebnis: ein ganz schön voller und bunter Tisch, sonniges Wetter und gute Laune!

Foto: planpunkt

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Die große Internet-ABC-“Medienzeiten”-Umfrage

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“Machst du aus …? Die halbe Stunde ist um!“ „Nein, bitte … nur noch ein paar Minuten!” 

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Unter dem Motto „Wie macht ihr das?“ startet das Internet-ABC eine neue Umfrage-Aktion, die sich gezielt an Eltern richtet. Zum Auftakt geht es um eine der Kernfragen bei der Medienerziehung: „Legen Sie fest, wie lange Ihr Kind vor dem Bildschirm sitzen darf?“

Das Internet-ABC sucht hier gezielt den Dialog mit den Eltern. Legen sie zu Hause genau fest, wie lange die Kinder TV, Computer und Smartphone nutzen dürfen …? Oder wird von Fall zu Fall entschieden?

Hier können Eltern abstimmen.

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Youtuberin Hello Chrissy beim Tag der Medienkompetenz

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Was steckt dahinter? Das war die übergeordnete Frage, die am vergangenen Montag im Landtag NRW thematisiert wurde. Der Tag der Medienkompetenz 2018 widmete sich dem Thema “Medienbildung – In Zeiten von Fake News, Verschwörungstheorien und Algorithmen).

Eine Diskussion zum Thema “Alles unter Kontrolle?! So sind deine Daten im Netz sicher” führten Nadine Eikenbusch (Referentin / EU-Initiative klicksafe), Skender Huseini (Schüler / Medienscouts NRW), Justin Tom Rieß (Schüler /Medienscouts), Alexander Schleicher (Schüler / Medienscouts NRW) und Christina Ann Zalamea (Schauspielerin, Autorin, Filmkritikerin / Hello Chrissy).

Woran erkennt man manipulierte Meldungen? Welche Interessen gibt es, Verschwörungstheorien zu verbreiten? Können uns Algorithmen im Internet beeinflussen? Desinformation und Manipulation sind nicht neu, doch angesichts ihrer schnellen Verbreitung im Netz ist es wichtig, Informationen, Absichten und Urheber einordnen und bewerten zu können. Wie geht eine zeitgemäße Medienbildung mit diesen Phänomenen um?
Unter dem Motto „Was steckt dahinter? Medienbildung in Zeiten von Fake News, Verschwörungstheorien und Algorithmen“

Fotos: Christian Herrmann

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Die Sendung mit der Maus: Jugendgericht

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Am Sonntag, 11. November 2019 bildet “Die Sendung mit der Maus” den Auftakt zur ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“ und widmet sich dabei  dem Thema „Jugendgericht“.

Das Spezial dreht sich darum, wie Recht geschaffen wird. Maus-Regisseur Jan Marschner setzt dafür einen fiktiven Diebstahl und seine Folgen in Szene. Dazu schlüpft Maus-Reporterin Siham El-Maimouni in die Rolle einer jungen Ladendiebin, die eine Parfümflasche klaut. Siham sitzt also dort, wo sonst die Angeklagten sitzen. Auch wenn an ihrer Seite ein echter Anwalt sitzt und der Fall nur ausgedacht ist: Sie fühlt sich sichtlich unwohl.

Das ist ein Fall für Armin Maiwald und Siham El-Maimouni: Gemeinsam zeigen sie, was mit jemandem passiert, der bei etwas Verbotenem erwischt wird. Dazu schlüpft Siham in die Rolle einer jungen Ladendiebin, die eine Parfümflasche klaut. Diese „Sendung mit der Maus“ dreht sich darum, wer alles mithilft, Recht herzustellen. Maus-Regisseur Jan Marschner setzt dafür einen fiktiven Diebstahl in Szene und zeigt, welche Folgen er haben kann.

Welche Strafe bekommt eine jugendliche Ladendiebin, und wer entscheidet darüber? Das fragt sich Siham, als sie „erwischt“ wird. Hausverbot in dem Geschäft, das ist schonmal sicher. Aber der eigentliche Ärger kommt erst noch: Polizei, Staatsanwaltschaft, Verteidigung, Richter und Schöffen, auch die Jugendgerichtshilfe, sie alle spielen eine Rolle in der Geschichte, die Siham jetzt erlebt. Welche Strafe sie bekommt, hängt davon ab, wie Siham sich verhält – und, ob sie schon mehrfach etwas geklaut hat. Jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist, kann sogar vor ein Jugendgericht kommen. Dort nimmt Siham auf der Anklagebank Platz und sieht mit an, wie über die Folgen „ihrer Straftat“ entschieden wird.

„Die Sendung mit der Maus“ zeigt in einer Spezial-Ausgabe zur ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“ die Perspektive junger Menschen. Auch für sie stellt sich die Frage, was Recht und Gerechtigkeit ist, für manche sogar vor Gericht.

Foto: WDR/ Flash Film