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Maus als Beethoven-Botschafterin

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„Beethoven-Experiment“ mit der Maus an neun Orten in Deutschland

Das Land feiert 250 Jahre Beethoven, und die Maus ist mit dabei. Mit dem „Beethoven-Experiment“ bringt die ARD das Werk von Ludwig van Beethoven auch jungen Musikfans näher und widmet sich eine Woche lang dem großen Komponisten. Als Botschafterin für die Veranstaltungsreihe der ARD-Landesrundfunkanstalten war die Namensgeberin der „Sendung mit der Maus“ an neun Orten im Bundesgebiet im Einsatz. Ihre Auftritte führte sie unter anderem von Berlin nach Berchtesgaden und von der Hamburger Elbphilharmonie nach Saarbrücken. Organisiert wurden die Konzerte und Workshops von den Education-Abteilungen der ARD-Sender.

Begleitend zum Projekt gibt es bei der „Sendung mit der Maus“ eine Themenseite auf ihrer Homepage (die-maus.de). Auch in den sozialen Netzwerken kann jeder die Stationen der Maus innerhalb der „ARD Woche der Musik“ nachträglich verfolgen – unter @DieMaus und #beethovenexperiment. Ausgewählte Highlights sind auch auf den sozialen Plattformen der Maus (@DieMaus) abgebildet.

Die Stationen der Maus in der „ARD Woche der Musik“ waren:

Montag, 20. Januar | Berlin, Paul Klee Grundschule
mit Musiker*innen des Rundfunksinfonie-Orchesters Berlin und dem Ensemble Olivinn

Dienstag, 21. Januar | Radeburg, Grundschule
mit Musiker*innen des MDR-Sinfonieorchesters

Dienstag, 21. Januar | Ulm, SWR Studio und St. Anna-Stift Ulm
mit Musiker*innen des SWR Symphonieorchesters

Mittwoch, 22. Januar | Frankfurt (Main), Hessischer Rundfunk
mit der hr-Big Band

Donnerstag, 23. Januar | Berchtesgaden, Gymnasium Berchtesgaden
mit 35 Schüler*innen aus Berchtesgaden und München, die sich musikalisch mit dem Klimawandel auseinandersetzen

Donnerstag, 23. Januar | Lindhorst, Magister-Nothold-Grundschule und Barsinghausen, Ernst-Reuter-Schule (Niedersachsen)
mit Musiker*innen der NDR Radiophilharmonie, Jörg Schade (Schauspieler) und Jeannette Wernecke (Sopran)

Freitag, 24. Januar | Köln, WDR Funkhaus
mit dem WDR Sinfonieorchester

Samstag, 25. Januar | Hamburg, Elbphilharmonie (Plaza und Großer Saal)
mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester

Sonntag, 26. Januar | Saarbrücken, Saarländischer Rundfunk (Funkhaus)
zum SR-Familienkonzert

Das Beethoven-Jubiläumsjahr ist eines der größten Kulturereignisse, bei dem der WDR national und international die federführende Rundfunkanstalt ist. Über die vielen Programmhighlights im Beethoven-Jubiläumsjahr informieren wir Sie weiterhin kontinuierlich, auch im Netz unter beethoven.wdr.de.

Fotos: planpunkt, Jens Krick

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Samstagskrimi “Ostfriesengrab” mit Julia Jentsch

Ostfriesengrab
Ostfriesengrab
Ostfriesengrab

Ein neuer Fall für Ann Kathrin Klaasen:
Eine junge Frau hängt, an Seilen aufgeknüpft, tot in einem Baum – offensichtlich wurde sie Opfer eines Gewaltverbrechens. Der Verdacht fällt auf den Ex-Häftling Dieter Meuling. Er wird festgenommen, kann jedoch fliehen. Kurze Zeit später wird die Leiche einer weiteren jungen Frau gefunden, ihr Körper wurde bis zum Hals im Sand vergraben. Den Ermittlern gelingt es, den flüchtigen Dieter Meuling zu stellen, allerdings entgleist die Situation – Meuling nimmt eine Geisel und wird erschossen. Bald taucht eine dritte Leiche auf: Ein junger Mann wurde im Watt an einen Holzpfahl gefesselt und ist in der Flut ertrunken. Es scheint sich um denselben Täter zu handeln, Meuling war offenbar unschuldig. Dann verschwindet die Tochter des berühmten Künstlers Freimut Diebold, der sich gerade in Ostfriesland aufhält. Für Kommissarin Ann Kathrin Klaasen und ihre Kollegen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Erstmalig spielt Julia Jentsch die eigenwillige Ermittlerin Klaasen, die sich wieder gemeinsam mit ihren Kollegen Frank Weller und Rupert den Herausforderungen dieses neuen Falls stellt.

Im Interview erzählt Julia Jentsch, wie sie den Dreh in Ostfriesland empfunden hat und was sie an der Rolle der Ann Kathrin Klaasen so reizt:

Sie spielen in “Ostfriesengrab” erstmalig die Ann Kathrin Klaasen. Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet? Erleben die Zuschauer mit Ihnen eine neue Figur?

Ich habe einige Ostfrieslandkrimis gelesen, um etwas von Ann Kathrins Welt zu erfahren. Die ersten Verfilmungen habe ich auch gesehen. Da aber immer wieder ein neues Team und andere Autoren und Regisseure die Geschichten umsetzen, ist der Blick auf diese Welt und die Figuren auch sehr stark vom Blick der Regie beeinflusst und ändert sich daher von Film zu Film – und die Charaktere ebenso. Die Ann Kathrin in den Filmen ist sicher für viele schon per se eine andere als die, die sie sich beim Lesen vorstellten (oder auch nicht), und mit dem Besetzungswechsel wird es natürlich wieder etwas Neues geben. Es ist kein Ziel, eine völlig andere Ann Kathrin zu spielen als Christiane Paul, aber da ich eine andere Person bin, wird sich automatisch einiges verändern.
Ann Kathrin Klaasen ist bekannt für ihre ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden. Dabei schreckt sie vor fast nichts zurück.

Bewundernswert oder auch etwas beängstigend?

Genau das: bewundernswert und beängstigend.

In “Ostfriesengrab” steht Ann Kathrin Klaasen kurz davor, den Mörder ihres Vaters ausfindig zu machen. Würde sie dann ihren Frieden finden können?

Davon geht sie stark aus. Aber gerade in “Ostfriesengrab” wird es ja eher alles noch komplizierter, weil das Bild, das sie von ihrem Vater hat, ins Wanken gerät. Von daher scheint es jetzt nicht nur um die Mördersuche zu gehen, sondern auch darum zu erfahren, wer und wie ihr Vater wirklich war.

Wie würden Sie Ann Kathrins Beziehung zu Weller beschreiben?

Schwierig. Ich meine, sie kann sich wirklich glücklich schätzen, jemanden wie Frank gefunden zu haben, der sie so akzeptiert – mit all ihren Alleingängen und seltsamen Methoden. Vielleicht findet er es ja manchmal auch spannend, hoffentlich! Ich glaube, er liebt sie wirklich und sie ihn auch. Aber ihr fällt es schwerer, das zu zeigen und sich auf eine familiäre Struktur und Nähe einzulassen. Aber wenn es darauf ankommt, ist sie natürlich für ihn da.

Und zu Rupert?

Rupert lässt sie so sein, wie sie ist. Ich glaube, sie kann ihn ganz gut einschätzen und spürt, dass es von seiner Seite auch nicht nur Ablehnung ist.

Wie haben Sie die Dreharbeiten erlebt? Wie wurden Sie vom “Ostfrieslandkrimi”-Team aufgenommen?

Die Dreharbeiten waren toll. Die Schauspielkollegen haben mich herzlichst aufgenommen und unterstützt. Ich habe es sehr genossen mit Stefan Lukacs zu arbeiten, der eine eigene spannende Sicht auf diesen Ostfriesenkosmos hatte.

Welche Beziehung haben Sie jetzt zu Ostfriesland?

Ich liebe diese Weite im Norden, die salzige, stürmische Luft, den Blick auf das Meer. Ich genieße es, in dieser schönen Landschaft drehen zu dürfen.